Comdirect: Abfragen des Kontostands und Überweisung per Google Assistant und Google Home

Zu Beginn des Artikels eine kleine Story: heute morgen testete ich ein mehr oder weniger neues Feature der Comdirect-App: Sprachüberweisung. Innerhalb der App kann man eine Überweisung per Sprachbefehl tätigen. Mein erster Gedanke: würde man das in den Google Assistant integrieren, das wäre doch mal was!

Und siehe da, noch am selben Tag liefert Comdirect! Die hat ihre Action für den Google Assistant nämlich ordentlich aufgebohrt. Vorher konnte die Action seine Nutzer nur über Kurse informieren. Nun kann sie über eine Verknüpfung des Assistant mit eurem Comdirect Konto auch zusätzliche Aktionen durchführen.

Animation: ein Beispiel der bisher verfügbaren Funktionen
ein Beispiel der bisher verfügbaren Funktionen
Quelle: Comdirect

 

Ab heute kann der Google Assistant auf eurem Smartphone oder Google Home euren Kontostand bei der Comdirect abrufen oder eine Überweisung vorbereiten. Starten muss man die Action mit „Ok Google, sprich mit Comdirect“. Verfügbare Befehle sind dann:

  • Wie ist mein Kontostand?
  • Wie ist mein Depotstand?
  • Überweise X Euro an Y.

Alle diese Befehle sind mit einem persönlichen Voice-Passwort gesichert. Die Überweisung läuft natürlich nicht vollautomatisch. Sie wird an die Comdirect-App übergeben, dort loggt man sich (ggf. mit Fingerabdruck) ein und kann die Überweisung freigeben. Dafür wird je nach Höhe der Überweisung eine TAN gefordert oder nicht.

Beim ersten Einrichten wird man dazu aufgefordert, sein Comdirect Konto mit dem Assistant zu verbinden. Außerdem soll man das oben angesprochene Voice-Passwort vergeben. (Dieses kann man später übrigens über „Passwort ändern“ anpassen) Natürlich muss auch die Comdirect App auf dem Smartphone installiert sein. Wichtig: diese erste Anmeldung muss auf einem Gerät mit Bildschirm erfolgen, also eurem Smartphone. Auf dem Google Home klappt es nicht.

Ich habe die ganze Sache mal getestet und es läuft angenehm rund. Eine schnelle Abrechnung nach gemeinsamen Bezahlen ist damit noch einen Ticken angenehmer und schneller. (Natürlich sollte man das trotzdem erst privat nachholen, damit das Passwort nicht mitgehört wird – oder es alternativ eintippen). Schade ist nur, dass man die Comdirect App danach noch selbst starten muss um die vorbereitete Überweisung zu senden. Besser wäre hier, die Comdirect App würde sich dann automatisch öffnen und alles Weitere übernehmen.

 

 

Die Überlegung, wie sicher man das finden möge, überlasse ich gerne jedem selbst. Natürlich beteuert Comdirect die Sicherheit der neuen Überweisungsmethode.  „Die Zugangsdaten für das Online-Banking bleiben bei Comdirect und gelangen nicht in die Hände von Google“, sagte Matthias Hach, Vertriebsvorstand der Comdirect, der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Mittwochsausgabe).

 

Wie findet Ihr die neue Möglichkeit? Geht das Online-Banking über Sprachassistenten für Euren Geschmack zu weit oder sieht so die Zukunft aus? Lasst es uns doch im Forum wissen!

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Quellen: comdirect, FAZ

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