YouTube Music nun als Musikquelle auf dem Google Home nutzbar

YouTube ist eine der meistbesuchten Websites der Welt und bei weitem die beliebteste Videoplattform. Auch für Musik rufen täglich Millionen Nutzer YouTube auf. Daher verwunderte es nicht, dass Google nun auf diesen guten Namen setzt und im Juni den Musikservice YouTube Music als Spotify-Konkurrent startete. YouTube Music wird dabei wahrscheinlich über kurz oder lang den insgesamt recht unpopulären Dienst Google Play Music ersetzen. Aktuell funktionieren jedoch beide Dienste noch unabhängig nebeneinander.

Eher verwunderte da, dass der neue Musikdienst nicht direkt zum Start auch auf den eigenen Geräten – den Google Home Lautsprechern – spielen konnte. Nur in Ländern, in denen der Vorgänger YouTube Red verfügbar war (USA, Australien, Mexiko) konnte man YouTube Music direkt als Musikquelle auswählen. Das hat mich tatsächlich überrascht, da der neue Service dann gleich eine erste Barriere hatte. Einzige Möglichkeit war hier, den Stream auf dem Smartphone zu starten und ihn per Google Cast an den Google Home zu schicken. Das hat nun endlich ein Ende.

Okay Google, spiel‘ Maschin auf Google Play Music

Jetzt können wir auch in Deutschland YouTube Music direkt als Musikdienst wählen. Musik spielt man dabei wie gewohnt über „Okay Google, Spiele Song X“ ab, ihr dürft natürlich auch etwas anderes als Wiener Indie-Rock hören 😉

 

Die Auswahl der Musikdienste weist einen dann gleich auf einen kleinen Rückschlag hin: nur Premium Nutzer können Youtube Music auf dem Google Home hören. Kostenlose Nutzer bleiben beim alten Verhalten: nur auf einem Bildschirm (zum Beispiel per Chromecast) läuft der Dienst. Das ist Schade, aber auch andere Dienste haben größere Einschränkungen bei der Nutzung auf Smart Speakern.

 

Wie findet ihr YouTube Music? Konnte es bei Euch schon einen anderen Dienst ablösen? Oder kann das erst mit diesem Schritt vonstatten gehen? Sagt es uns gern im Forum!

(An dieser Stelle vielen Dank für den Hinweis von einem unserer Besucher im Forum! Statements von Nutzern aus Österreich und der Schweiz werden gerne auch noch gesehen, um zu wissen, ob der Dienst auch bei den Nachbarn funktionert)

 

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